Heinz-JĂĽrgen Rickert

Berufspraxis

I. Pädagogische Arbeit

1978 bis 1984 kirchlich kommunaler Jugendpfleger der Samtgemeinde Gellersen (unter anderem Entwicklung von Umweltprogrammen, DurchfĂĽhrung von interkulturellen Begegnungen, z.B. in der TĂĽrkei, Gestaltung von Gottesdiensten, Organisation von Themenabenden zur politischen Bildung).

1984 bis 1986 Kursleiter im Vorhaben „Ausländerintegration“ der Volkshochschule Lüneburg: Inhaltliche Arbeit mit jungen Erwachsenen aus der Türkei und Deutschland.

1986 bis 1988 Referendariat in Lüneburg mit einem zusätzlichen Schwerpunkt „Theaterpädagogik“. Im Bereich „Darstellendes Spiel“ seit 1986 Entwicklung mehrer szenischer Aktionen und Komposition (mit Aufführung) von Sprechmotetten.

1988 bis 1989 Sozialpädagogische Familienbetreuung im Auftrag des Landkreises Lüneburg.

1988 bis 1989 Arbeit bei der pädagogischen Initiative „PädInn“ (Lüneburg), hier Entwicklung einer neuen Organisations- und Finanzierungsstruktur.

1988 bis 1991 mehrere Aufträge an der Fachhochschule Wirtschaft, Lüneburg, und der Universität Hannover.

1989 bis 1992 Lehrer an der Hermann-Löns-Schule Hannover.

1992 (erstes Halbjahr) Lehrer an der Grund- und Hauptschule Adendorf.

1992 bis 2006 Lehrer an der Hauptschule Stadtmitte LĂĽneburg, hier seit 1998 (bis 2006) UNESCO-Schulkoordinator.

2006 bis 2009 und seit August 2010 Lehrer an der Christiani-Realschule LĂĽneburg (seit August 2009 durch Zusammenlegung mit der Hauptschule Kreideberg: Christianischule – Haupt- und Realschule am Kreideberg).

FrĂĽhjahr 2009: Berufung in die Planungsgruppe zur GrĂĽndung einer Integrierten Gesamtschule in LĂĽneburg, bis August 2009 intensive Vorbereitung des ersten Schuljahres.

Schuljahr 2009/10: Lehrer an der Integrierten Gesamtschule LĂĽneburg.

2000 bis dato Landeskoordinator der UNESCO-Projektschulen mit folgenden Schwerpunkten: Beiträge auf internationaler Ebene zum Europäisch-Arabischen Dialog in der Türkei, Libanon, Jordanien, Oman, Ägypten, Organisation und Durchführung von Seminaren und Workshops für Lehrer und Schüler; Entwicklung von diversen Beiträgen für die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (seit 2004); Vorbereitung und Durchführung von zentralen Veranstaltungen zum Internationalen Projekttag der UNESCO-Projektschulen (seit 2003 auch Mitglied der nationalen Steuergruppe zur Vorbereitung dieser Veranstaltungen, 2004 und 2006 Organisation der zentralen deutschen Veranstaltungen); Mitglied der Landeskoordination von BLK-Transfer 21 (seit 2005); Entwicklung und Durchführung von großen pädagogischen Projekten in Kooperation mit diversen Institutionen (u. a. Theater Lüneburg, Leuphana-Universität, Musikschule etc.), zum Beispiel „Hand in Hand in die Zukunft“, „Heimat – wie viel Integration brauchen wir“ (Bereich Kunsterziehung; jeweils mit öffentlichen Ausstellungen der in den Schulen erarbeiteten Objekte in Lüneburg, Oldenburg und Hannover) oder „Wohin gehst du“ (großes Tanzprojekt mit 140 Jugendlichen verschiedener Schulformen und Jahrgängen, viele mit Migrationshintergrund; uraufgeführt 2006 im Theater Lüneburg, 2007 folgte auf Einladung der Bundesregierung ein Gastspiel in Paris, hier Aufgabe als Produktionsleiter) und das Kultur-Projekt „Brot und Honig“, wiederum mit Jugendlichen verschiedener Schulformen und Jahrgänge (2008 im Theater Lüneburg uraufgeführt, hier ebenfalls Produktionsleiter); 2010 „Der Blick nach Afrika“ in Kooperation mit der Volkshochschule Lüneburg und dem Verein „Tambacounda“ aus Hannover; Entwicklung von regionalen Partner- und Patenschaftsnetzwerken (Ostniedersachsen und Einrichtungen in Rio de Janeiro); Entwicklung eines Modells für ein tragfähiges Nachhaltigkeitskonzept in Schulen seit 2005; seit 2008 Entwicklung eines Partnerschaftsnetzwerks mit der chinesischen UNESCO-Kommission und anderen Partnern in Ostasien, in diesem Kontext im Dezember 2008 Vortrag in Suzhou auf Einladung des chinesischen World Heritage Centers zum Thema „Global Learning Under the Top of Education for Sustainable Development: World Heritage Sites as a Subject of School Lessons“; Planung, Durchführung und Leitung von zwei jährlichen Regionaltagungen in Kooperation mit den Bremer UNESCO-Projektschulen; Planung und Durchführung der Jahrestagung der UNESCO-Projektschulen 2002 (Lüneburg, Bad Bevensen) in Kooperation mit der Bundeskoordination; Unterstützung der Stadt Lüneburg auf dem Weg zum Weltkulturerbe. Außerdem Teilnahme an diversen Veranstaltungen und Konferenzen zu den Themen „Nachhaltigkeit“ und „Weltkulturerbe“ (u.a. in Wien, Venedig, Wittenberg, Paris). Seit 2009 Leitung mehrerer Workshops zum Thema „Globales Lernen“. 2009 Entwicklung eines szenischen Beitrags zur internationalen Konferenz in Hannover zum Thema „Die Folgen der Sklaverei“; 2010 Konzeption einer szenischen Aktion zum Thema „Achtsamkeit in der Schule“(Leuphana Universität Lüneburg) sowie verschiedene Moderationen und Workshops zum Thema „Inklusion“; Auftritte auf der DIDACTA und im Deutschen Bundestag zum Schwerpunkt „Euro-Arabischer Dialog“; Planung und Durchführung eines Workshops im Rahmen der ersten Tagung des norddeutschen Netzwerks „Friedenspädagogik“ in Ahrensburg (2010); Planung und Realisierung des deutschen Beitrags zur „Baltic Sea Conference“ in Vilnius/Litauen (2009); seit 2010 Moderation und Gestaltung von Zukunftswerkstätten, außerdem diverse Beiträge zur Gedenkstättenarbeit.

2005 bis dato in der Landesschulbehörde, Abteilung Lüneburg, mit den Arbeitsschwerpunkten „Europa, Internationales, Nachhaltigkeit“, hier unter anderem beteiligt an der Konzeptionierung der Europawochen 2006 und 2008.

Seit 2007 Aufbau und Leitung einer SchĂĽlerfirma (Christiani-Realschule LĂĽneburg und an der IGS LĂĽneburg); seit 2007 Ausbildung von KonfliktlotsenschĂĽler/innen; 2008 Ausbildung zum Mediator.

II. Wissenschaftliche Arbeit

1982 bis 1986 Projektentwicklung und Textbeiträge zur interkulturellen Bildung, unter anderem in der Türkei und Ägypten zum Thema „Die Bildungskrise in den Megalopolen der Welt“, in Kooperation mit dem Hamburger UNESCO-Institut für Bildung und Erziehung und Anbindung an die Universität Hamburg.

2000 bis dato Vorträge und andere Rede- oder Textbeiträge zu aktuellen päd- agogischen/bildungspolitischen Themen, unter anderem in Hannover, Lüneburg, Cuxhaven, Göttingen, Holzminden, Bad Pyrmont, Osnabrück, Frankfurt (darunter einige Universitäten) und in UNESCO-Publikationen mit den inhaltlichen Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Euro-Arabischer Dialog; Begleitung von Examensarbeiten.

III. Ă–ffentlichkeits- und journalistische Arbeit

1975 bis 1977 Volontariat bei der Landeszeitung Lüneburg mit Besuch der Hamburger Akademie für Publizistik, seither ca. 3500 journalistische Beiträge für diverse Zeitschriften, Zeitungen, Rundfunkanstalten und Fernsehsender mit den Schwerpunkten Kultur (vor allem Theater-Rezensionen), Reisefeatures und Wirtschaft. Mehrere Jahre Public relations für das amerikanische Unternehmen Cryovac (New York, Worms, Bad Honnef und Norderstedt).

1989 bis 1991 Ă–ffentlichkeitsbeauftragter des Kirchenkreises LĂĽneburg.

1991 bis 1992 Musikdramaturgie für das Futurismus-Projekt „Gelbe Ohrfeigen“ (Sprengelmuseum Hannover/Norddeutscher Rundfunk).

1992 Geschäftsführer der II. Medienmesse der Landeskirche Hannovers.

1993 Öffentlichkeitsbeauftragter des „Arbeitskreises Christliche Kirchen in Lüneburg“.

Seit 2000 mehrere Beiträge für UNESCO-Publikationen.